27.09.2019

Gesund sitzen am Arbeitsplatz!

Foto: AdobeStock inegvin, AlamyStock Ivan Chiosea

Es gibt wichtige Richtlinien zur optimalen Arbeitsplatzgestaltung, die der Arbeitgeber bereits bei der Auswahl der Einrichtungsgegenstände und der Gestaltung der Arbeitsplätze beachtet.

Die Stuhlhöhe ist dann richtig, wenn beide Füße fest auf dem Boden stehen und Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Nicht auf der Kante sitzen, sondern die gesamte Sitzfläche ausnutzen, dann wird der Rücken durch die Lehne gestützt. Die Rückenlehne sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen. Die Armlehnen müssen unter den Tisch passen und gleichzeitig die richtige Höhe haben, damit sie den Schultergürtel und die Arme entlasten können. Anschließend den Schreibtisch anpassen. Die Höhe der Arbeitsfläche hängt von der Körpergröße und den Proportionen der Nutzer ab. Die Unterarme sollten locker auf der Tischplatte liegen und Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden.

Schema einer optimalen Sitzposition im Büro.

Bloß nicht stillsitzen

Um zu verhindern, dass der Rücken nach stundenlangem Sitzen schmerzt, hier einige Tipps: Neben der individuellen Einstellung von Stuhl und Schreibtisch, gilt der Grundsatz „Wechseln Sie Ihre Sitzhaltung in der Stunde mindestens drei bis vier Mal“. Sitzen Sie aufrecht und überwiegend an der Stuhllehne, aber sitzen Sie dynamisch, vermeiden Sie also eintöniges Dauersitzen. Beim dynamischen Sitzen findet ein häufiger Wechsel zwischen den Sitzhaltungen statt. Die wechselnden Belastungen haben einen günstigen Einfluss auf den Bewegungsapparat, Muskeln, Bänder und Gelenke. Sie unterstützen vor allem die Gesunderhaltung des Rückens. Die Bandscheiben werden entlastet und besser versorgt, die Muskelermüdung wird verringert und die Durchblutung angeregt.

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