22.03.2019

Was tun bei Apfel-Allergien?

Foto: Annykos, Adobe Stock

An apple a day keeps the doctor away, besagt ein englisches Sprichwort. Was aber, wenn man auf Äpfel allergisch reagiert?

Von einer Apfel-Allergie sind immerhin rund vier Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Für sie gibt es gute Nachrichten. In einer Studie am Allergie-Centrum der Berliner Charité wurde nachgewiesen, dass vor allem alte Apfelsorten wie Alkmene, Eifeler Rambur, Jonathan und Boskoop weniger allergische Reaktionen hervorrufen und besser verträglich sind. Grund sind die Polyphenole. Es wird vermutet, dass diese sekundären Pflanzenstoffe die Allergene im Apfel unschädlich machen können. Gleichzeitig bewirken sie aber auch, dass die Äpfel weniger süß sind und sich das Fruchtfleisch schneller verfärbt. Deshalb wurde die Polyphenolkonzentra­tion bei modernen Apfelsorten wie Jonagold oder Granny Smith heruntergezüchtet.

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