23.03.2018

Facharztprogramm Rheumatologie

Foto: fotolia

Seit Jahresbeginn gibt es das Facharztprogramm Baden-Württemberg auch im Fachgebiet Rheumatologie. Die Erfolgsstory geht weiter.

Jetzt können auch Versicherte mit entzündlichen Gelenkerkrankungen die Vorteile des Facharztprogramms nutzen. Rheumatologische Erkrankungen sind meist chronisch verlaufende Krankheiten des Immunsystems. Sie gehen oft mit entzündlichen Gelenkbeschwerden und Organerkrankungen einher. Am häufigsten ist die Rheumatoide Arthritis.

Bei allen Formen von Rheuma ist es wichtig, dass eine rasche und korrekte Diagnose gestellt wird, damit die passende Therapie so schnell wie möglich beginnen kann. Ab dem Auftreten der ersten Symptome dauert es allerdings durchschnittlich elf Monate, bis ein Patient von einem Rheumatologen untersucht wird. Im Facharztprogramm dagegen erhalten Versicherte mit einem entsprechenden Verdacht innerhalb von zwei Wochen nach Überweisung durch den Hausarzt einen Termin bei einem Rheumatologen.

Das Programm gibt dem Arzt die nötige Zeit, um den Patienten bezüglich körperlicher Aktivität, ausgewogener Ernährung oder Medikamente zu beraten. Hier helfen auch die Bosch BKK-Patientenbegleiter, die konkrete Kurs­angebote vermitteln können. Teilnehmer am Facharztprogramm Baden-Württemberg können sich ab sofort von ihrem Hausarzt an einen Rheumatologen überweisen lassen, der bei dem Programm mitmacht.

Weitere Informationen:
Thema Rheumatoide Arthritis

Neue Wege gehen

Wer bereits einen Rheumatologen hat und wissen möchte, ob er bei dem Programm dabei ist, kann sich bei seinem BKK-Kundenberater erkundigen oder im Internet nachschauen.

In Baden-Württemberg haben die Bosch BKK und ausgewählte Ärzte ein alternatives Honorarsystem vereinbart, das Ärzten und Therapeuten die Behandlung von Patienten in akuten Fällen zunächst höher vergütet. Außerdem verringert das Facharztprogramm den hohen bürokratischen Aufwand für Ärzte und Therapeuten, sodass mehr Zeit für die Behandlung der Patienten bleibt. Die Win-win-Situation für Arzt und Patienten macht es wahrscheinlich, dass in diesem Bereich mehr Bewegung in das Gesundheitssystem kommt.

Informationen zum Facharztprogramm Baden-Württemberg

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