30.01.2019

Hilfe gegen Tinnitus

Fotos: Adobestock Lumina Images, Andi Ilmberger

Rund 3 Millionen Menschen in Deutschland sind von einem Tinnitus betroffen. Der Begriff bezeichnet Ohrgeräusche, Ohrensausen oder Ohrenklingeln. Halten die Beschwerden länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus.

Bei den Betroffenen kann ein Tinnitus zum Beispiel zu Schlafstörungen oder Konzentrationsschwächen führen und damit die Lebensqualität stark einschränken. Für Versicherte mit chronischem Tinnitus bietet die Bosch BKK ihren Versicherten jetzt ein neues Angebot: die so genannte „Tinnitracks“-App.

Wie funktioniert „Tinnitracks“?

Tinnitus wird durch überaktive Nervenzellen ausgelöst. Die Tinnitracks-App filtert Ihre individuelle Tinnitus-Frequenz aus Ihren Lieblingssongs heraus. Sie hören so Ihre persönliche Playlist ohne die Frequenzen, die Ihren Ohren auf die Nerven gehen. Dadurch beruhigen sich die überaktiven Nervenzellen und die Intensität des Tinnitus kann gemildert werden. Soweit Ihr HNO-Arzt nichts anderes verordnet, hören Sie über Kopfhörer in ruhiger Umgebung Ihre gefilterte Musik über mindestens 12 Monate und für mindestens 90 Minuten pro Tag.

Überaktive Nervenzellen mit den eigenen Lieblingstracks beruhigen? Klingt gut!

Was müssen Sie tun?
– Sie installieren die App.
– Ihr HNO-Arzt bestimmt Ihre Tinnitus-Frequenz.
– Tinnitracks analysiert, filtert und optimiert Ihre Lieblingsmusik.
– Sie starten die Therapie.

Was brauchen Sie?
– Die Diagnose vom HNO-Arzt.
– Ihre Tinnitus-Frequenz, die der HNO-Arzt ermittelt.
– Ihre eigene Musik.
– Ihr Smartphone (ab Android 4.0/ iOS 7.0).
– Kopfhörer mit linearem Frequenzgang.

Was übernimmt die Bosch BKK?
Für Versicherte ab 18 Jahren mit subjektivem, chronischem Tinnitus übernehmen wir die Kosten für
– eine Tinnitracks-Jahreslizenz.
– die präzise Frequenzbestimmung Ihres Tinnitus.

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