13.12.2018

Bosch BKK: Beitragssatz bleibt stabil

Foto: Photoalto/Shutterstock

Der Beitragssatz der Bosch BKK bleibt zum Jahreswechsel stabil – und das bereits das vierte Jahr in Folge. Gleichzeitig können sich die Mitglieder der Kasse über eine starke finanzielle Entlastung freuen. Der Grund: Ab 1. Januar 2019 übernehmen die Arbeitgeber die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags. Bisher mussten die Mitglieder diesen alleine bezahlen.

Der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Dem allgemeinen Beitragssatz und dem Zusatzbeitrag. Den allgemeinen Beitragssatz zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte. Er liegt derzeit bei 14,6 Prozent. Der Zusatzbeitrag wird von jeder Krankenkasse selbst festgelegt, bei der Bosch BKK beträgt er 0,9 Prozent. Bisher mussten die Mitglieder diese 0,9 Prozent komplett alleine tragen. Ab dem Jahreswechsel übernehmen die Arbeitgeber auch hiervon die Hälfte, also 0,45 Prozent.

Wie stark jeder Einzelne dadurch entlastet wird, hängt vom Gehalt des Mitglieds ab. Bei einem Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent können unsere Mitglieder bis zu 245 Euro im Jahr sparen.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Zusatzbeitrag im vierten Jahr stabil halten können – und das, obwohl wir auch 2018 wieder eine Reihe neuer Leistungen eingeführt haben“, erklärt Bosch BKK-Vorständin Dr. Gertrud Prinzing. Zu den Neuerungen zählen zum Beispiel neue Online-Programme für Rückentraining, Raucherentwöhnung oder Stressmanagement für Arbeitnehmer. Für Kinder ab 13 Jahren gibt es seit diesem Jahr eine Online-Stottertherapie als Alternative zur Präsenz-Therapie. Menschen, die an einem Tinnitus leiden, erstattet die Bosch BKK künftig außerdem 12 Monate lang die Kosten für die Tinnitracks-App.

Auch 2019 plant die Bosch BKK neue Leistungen. „Für Familien mit Kindern, die an seltenen oder chronischen Erkrankungen leiden, werden wir zum Beispiel das so genannte PädExpert-Programm einführen“, so Prinzing. „Eine telemedizinische Beratung durch einen spezialisierten Kinderarzt ermöglicht diesen Familien, viel schneller und ohne weite Reisen zum Spezialisten eine fundierte Diagnose für ihr Kind zu bekommen.“

Weitere Informationen:
Bosch BKK Beitragssatz

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