14.09.2017

Fehlsichtigkeit: Zuschuss öfter möglich

Foto: mauritius images/Cultura/Innocenti

Durch eine gesetzliche Änderung können jetzt mehr Menschen als bisher einen Zuschuss zu den Gläsern ihrer Brille bei Fehlsichtigkeit bekommen.

Es geht um Patienten mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien oder einer Hornhautverkrümmung mit mehr als vier Dioptrien. Voraussetzung für den Kassenzuschuss ist eine augenärztliche Verordnung. Wie bisher dürfen die Kassen nur die Gläser bezuschussen, nicht aber das Brillengestell. Gesetzlich vorgegeben ist auch die Zuzahlung von 5 bis 10 Euro, die Erwachsene leisten müssen. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) schätzt, dass rund eine Million Menschen von der neuen Regelung profitieren werden.

Überblick:
Brillen und Sehhilfen: Was übernimmt die Kasse?

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