25.09.2020

„TeleArzt“ unterstützt nun auch in Hessen

Foto: AdobeStock Zynkevych

Medizinische Leistung mit Hilfe moderner Kommunikationstechnik? Mit dem Versorgungsangebot „TeleArzt“ bietet die Bosch BKK für ihre Versicherten genau diese Möglichkeit in Bayern und nun auch in Hessen.

Eine speziell geschulte Medizinische Versorgungsassistentin, die „TeleVERAH“, besucht im Auftrag des Hausarztes den Patienten zu Hause. Sie prüft zum Beispiel den Blutzucker oder den Puls, führt ein EKG oder eine Wunddokumentation durch. Die Daten erfasst sie mit Hilfe eines Tablets und übermittelt sie an die Arztpraxis. Dort wertet der Arzt die Daten aus und kann bei Bedarf über Videotelefonie dem Patienten und seiner Mitarbeiterin Fragen stellen oder Anweisungen geben. Die Verantwortung für die medizinische Betreuung liegt dabei ausschließlich beim Arzt. Die Patientendaten werden verschlüsselt übertragen; erst der Hausarzt kann sie entschlüsseln und speichern. Geschaffen wurde dieses Versorgungsangebot für Menschen, bei denen Mobilitätseinschränkungen oder chronische Wunden vorliegen. Es kann zudem auch bei älteren Menschen zur Sturzrisikoanalyse zum Einsatz kommen. Jetzt gelten diese Leistungen nicht nur für Teilnehmer des bayrischen Hausarztprogramms, sondern auch für Versicherte der Bosch BKK, die im hessischen Hausarztprogramm eingeschrieben sind, wenn auch ihr Arzt beim TeleArzt mitmacht. Zusätzliche Unterstützung bieten die Patientenbegleiter der Bosch BKK.

Artikel weiterempfehlen

Das könnte Sie auch interessieren